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Der Pizzaofen

Die Pizza ist von unseren Esstischen nicht mehr wegzudenken. Am besten schmeckt die Pizza selbstgemacht. Ausgewählte Zutaten findet man in jedem Supermarkt. Ein guter Teig lässt sich schnell herstellen oder alternativ steht auch ein Fertigpack zur Verfügung.

 

Doch damit die Pizza so richtig italienisch schmeckt, benötigt man einen passenden Pizzaofen. Das Angebot ist groß. Es gibt preiswerte Geräte, die elektrisch betrieben werden oder Edelstahlöfen mit einem Pizzastein. Wer einen traditionellen Ofen will, der baut ihn am besten gleich selber oder greift auf Bausätze zurück. Der Pizzaofen gehört nicht nur in die Küche. Es gibt auch ausgezeichnete Outdoor-Öfen und sogar Backöfen speziell für den Garten.

 

Backofen oder Pizzaofen? Das sind die Unterschiede!

Ein Backofen findet sich in jeder Küche. Er eignet sich auch für die Zubereitung von Pizza. Aber warum braucht man dann noch einen speziellen Pizzaofen? Die höchsten Backtemperaturen liegen bei einem typischen Küchenbackofen zwischen 250 °C und 280 °C. Die Temperatur ist für die Pizzazubereitung eigentlich zu niedrig. Zwar zerläuft der Käse auch beim Backen im traditionellen Backofen, aber der Teig unter den Zutaten bleibt in der Regel weich. Die Pizza backt nicht gleichmäßig. Während der Rand schon braune Stelle hat, bleibt die Mitte der Pizza weich.

 

Die Temperatur macht den Unterschied

In einem speziellen Pizzaofen ist die Backtemperatur höher. Dadurch werden weiche Pizzastellen pizzaofen-uunivermieden. Dank der gleichmäßigen Hitzeverteilung wird die Pizza im speziellen Ofen insgesamt knuspriger. Auch der Rand schmeckt knuspriger und ist doch lockerer in der Konsistenz.

 

Noch deutlicher sind die Vorteile eines Pizzaofens bei der Herstellung von Tiefkühlpizza zu erkennen. Diese taut bei den niedrigen Temperaturen nur schleppend auf. Nicht selten liegt die Zubereitungszeit bei mindestens 20 Minuten. Ist der Backofen nicht vorgeheizt, backt die Pizza auch bis zu 30 Minuten.

 

Durch den Auftauvorgang bildet sich Wasser, welches sich meist in der Mitte der Pizza sammelt. Der Rand der Pizza backt schneller, als das Wasser verdunstet. Dadurch kann der Rand hart werden und die Mitte der Pizza extrem weich bleiben. Beim Pizzaofen wird der Backvorgang reguliert und die Zubereitungszeit ist deutlich kürzer.

 

Der Pizzaofen garantiert eine schnelle und leckere Zubereitung

Der Pizzaofen garantiert eine schnelle Zubereitung von selbstgemachter und tiefgekühlter Pizza. Die meisten Öfen haben einen speziellen Pizzastein. Der Stein speichert die Wärme und verteilt sie gleichmäßig unterhalb des Pizzabodens. So wird der Teig überall knusprig. Das Wasser, welches beim Auftauvorgang entsteht, verdunstet vollständig. Durch die Oberhitze wird parallel auch der Rand knusprig gebacken. Der Pizzaofen ist binnen kurzer Zeit heiß. So ist die Pizza in wenigen Minuten zubereitet.

 

Vielseitiger Verwendungszweck

Der Pizzaofen eignet sich nicht nur für die Zubereitung von Pizza. Gerade die Outdoor-Varianten bieten vielfältige Möglichkeiten. Der Holzbackofen ist auch ideal zum Brotbacken. Hier lassen sich Folien-Kartoffeln problemlos zubereiten.

 

Der Gasofen kann durch spezielle Aufsätze auch zum Grillen genutzt werden. Im Steinbackofen können Speisen aller Art überbacken werden. Ist der Backraum hoch genug, dann können darin auch Speisen im Tontopf oder in der Auflaufform zubereitet werden. Im Vergleich zum herkömmlichen Backofen ist die Temperatur im Holzbackofen höher. Daher sollten man nur Formen und Töpfe verwenden, die auch größeren Temperaturen standhalten.

 

Der Pizzaofen für die Küche

Die Auswahl an Pizzaöfen für die Küche ist groß. Doch nicht jeder Ofen eignet sich auch optimal.pizzaofen-elektrisch-g3ferrari Grundsätzlich sollte der Ofen für die Küche elektrisch betrieben sein. Er ist auch immer mobil und kann so in allen Ecken der Küche genutzt werden.

 

Die Temperatur spielt bei der Zubereitung von Pizza eine große Rolle. Je höher die Backtemperatur, desto gleichmäßiger ist der Teig gebacken. Ideal ist ein Ofen mit einer Mindesttemperatur von 350 °C.

 

Grundsätzlich sollte die Obergrenze von 500 °C nicht überschritten werden. Wer den Ofen auch zum Überbaken von anderen Gerichten nutzen will, der sollte eine höhere Variante vorziehen. So bleibt auch zwischen der Oberhitze und der Speise genügend Platz und garantiert eine gleichmäßig gebackene Oberfläche.

 

Der Pizzaofen für den Garten

Der Garten wird immer mehr zur Outdoor-Küche und darin darf der Pizzaofen auf gar keinen Fall fehlen. Sehr beliebt ist der Steinbackofen für den Garten welcher für das traditionelle Backen nach italienischer Art steht.

 

Wer es individuell mag, kann seinen Pizzaofen oder Kuppelofen auch selber bauen oder einen Bausatz kaufen. Das hat den Vorteil, dass er die Größe auf seine Bedürfnisse abstimmen kann. Zudem kann er die Baumaterialien wie z.B. die Holzbackofentür und die Heizvariante selber auswählen.

 

Elektrische Pizzaöfen für den Garten sind eine saubere Sache, da keine Heizabfallprodukte anfallen. Sie sind zudem leichter zu reinigen. Zum Gebrauch benötigt man nur einen Stromanschluss. Auch gasbetriebene Pizzaöfen sind ideal für den Garten. Sie werden an einer herkömmlichen Gasflasche angeschlossen. Gasbetriebene Pizzaöfen sind auch beim Camping sehr gefragt, da sie leicht zu gebrauchen sind und sich kleinere Varianten gut verstauen lassen.

 

Welche Heizvarianten sind empfehlenswert?

Ein Pizzaofen kann mit verschiedenen Heizmaterialien betrieben werden. Wer schnell und unkompliziert backen möchte, der sollte sich für die elektrische Variante entscheiden. Per Knopfdruck wird die Pizza in wenigen Minuten gebacken. In geschlossenen Räumen sollten aufgrund der Brandgefahr generell nur elektrisch betriebene Pizzaöfen betrieben werden.

 

Sehr beliebt sind auch mit Gas betriebene Öfen. Sie eignen sich besonders für die mobile Pizzazubereitung. Echte Outdoor-Pizzabäcker entscheiden sich meist für einen Holzbackofen. Er kann mit Holz oder Holzbriketts betrieben werden. Alternativ eignet er sich auch für Pellets oder Kohle.

 

Die richtige Backtemperatur

Alle Pizzaöfen garantieren eine hohe Backtemperatur. Am einfachsten lässt sich die Backtemperatur bei Geräten mit Temperaturregler bestimmen. Hier backt der Ofen punktgenau und schaltet sich individuell ab, wenn die Temperatur zu hoch wird. Der Holzbackofen hat keinen Temperaturregler. Wer ihn nutzt, braucht etwas Fingerspitzengefühl. Mit der Zeit bekommt man aber ein Gefühl für die optimale Temperatur und die Länge der Backzeit. Für den Italiener gilt eine Pizza als optimal zubereitet, wenn der Rand und der Boden knusprig und der Belag saftig sind. Die ideale Backtemperatur liegt zwischen 350 °C und 500 °C.

 

Der elektrische Pizzaofen

Ein elektrischer Pizzaofen lässt sich einfach bedienen. Man benötigt lediglich eine Steckdose und pizzaofen-lektrischschon kann es losgehen. Mit einem elektrischen Ofen kann man selbstgemachte und tiefgekühlte Pizza zubereiten.

 

Der Ofen heizt sich in wenigen Minuten auf. Das spart Zeit und Geld. Schon günstige Öfen garantieren eine Backtemperatur um die 400 °C. Nicht alle elektrischen Pizzaöfen sind mit einem integrierten Stein ausgestattet. Billige Varianten verfügen meist nur über einen beschichteten Boden.

 

Das hat den Nachteil, dass die Pizza nicht gleichmäßig gebacken wird. Meist wird nur der Rand knusprig und der Boden bleibt weich. Geräte mit einem integrierten Stein backen den Boden bei konstanten Temperaturen. Dadurch wird auch der Boden schön knusprig. Ein weiterer Vorteil der elektrischen Öfen liegt in der Größe. Sie sind kompakte Geräte, die auch in kleinen Küchen genutzt werden können.

 

Vor- und Nachteile von Holzbacköfen

Holzbacköfen werden aus verschiedenen Materialien hergestellt. Eine beliebte Variante ist der Holzbackofen aus Edelstahl. Er kann mit verschiedenen Holzarten befeuert werden und heizt sich erstaunlich schnell auf. Gute Modelle sind schon nach zehn Minuten einsatzbereit.

 

Pizzabäcker schätzen am Holzbackofen in erster Linie die hohen Temperaturen. Er kann bis zu 500 °C aufheizen. Dadurch schafft er optimale Bedingungen für die Pizzazubereitung und garantiert, dass auch der Boden gleichmäßig knusprig ist. Der Belag bleibt dagegen weich und der Käse bekommt die richtige Konsistenz. Selbstgemachte Pizza ist in solch einem Ofen schon nach zwei bis drei Minuten fertig.

 

So mancher Holzbackofen ist auch optisch ein echter Hingucker. Beliebt sind Modelle aus Edelstahl. Die lassen sich leicht reinigen und sind in vielen Formen erhältlich. Der Nachteil ist, dass sie beim Gebrauch sehr heiß werden. Dadurch können sie nur außen und auf hitzebeständigen Oberflächen genutzt werden.

 

Was man beim Kauf eines Pizzaofens noch beachten sollte

Wer den Ofen nur zu einer schnellen Zubereitung benötigt, der sollte auf die günstigen Elektroöfen zurückgreifen. Wer Wert auf den echten italienischen Geschmack und ein typisches Ofenaroma legt, der sollte grundsätzlich über den Kauf eines Holzbackofens nachdenken.

 

Für die Pizzazubereitung in geselliger Runde ist die Anschaffung eines Pizzadomes unerlässlich. Wer den Ofen häufig draußen benutzt oder sogar dauerhaft außen lagern will, der benötigt wetterfeste Materialien. Durch den Pizzastein sind Pizzaöfen relativ schwer. Sie eignen sich somit nicht wirklich für den mobilen Gebrauch. Modelle mit einem Pizzastein sind teurer. Achten Sie vor dem Kauf auf Ihre persönlichen Wünsche, dann steht dem Pizzavergnügen nichts mehr im Wege!